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BEKO erstellt Internetplattform für die Wirtschaftskammer Niederösterreich

28.03.2012, 12:00

Wien, 28. März 2012 – Auf der Internetplattform www.esan-zb.at können sich Unternehmen einfach und rasch einen Überblick über das Energie-Einsparungspotenzial ihres Betriebsgebäudes verschaffen. Für diese Serviceleistung der Wirtschaftskammer Niederösterreich erstellte die BEKO Engineering & Informatik AG den Internetauftritt und die dazugehörigen Grafiken.

Energieverbrauch reduzieren heißt Kosten senken

Im Rahmen des von der EU geförderten grenzüberschreitenden Projektes ENERGY FUTURE zwischen Österreich und Tschechien hat die WKNOE mehrere Webseiten zum Thema „Energetische Sanierung von Betriebsgebäuden“ aufgesetzt. Herzstück bildet www.esan-zb.at, ein IT-Tool, das den Unternehmen die Möglichkeit bietet, sich auf Knopfdruck über die spezifischen Einsparungspotenziale ihres Betriebsgebäudetyps zu informieren. In Zeiten steigender Energiepreise kommt dieser Service bei den Unternehmen, die permanent gefordert sind, ihre Kosten zu senken, gut an.

Anhand von verschiedenen Gebäudetypen und ihrer jeweiligen räumlichen und technischen Ausstattung erfahren die Interessierten mit wenigen Klicks, wo sie ansetzen müssen, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Dafür wird nicht nur eine Liste von Maßnahmen vorgeschlagen, sondern der Benutzer kann sich auch anhand einer 3D-Ansicht über die neuralgischen Punkte mit Einsparungspotenzial in einem für ihn prototypischen Betriebsgebäude einen Überblick verschaffen.

Fachlich und technisch herausfordernd

Im Rahmen eines Vergabeverfahrens war BEKO mit der Erstellung der Website sowie der dafür erforderlichen Grafiken beauftragt worden. In das Projekt waren die beiden BEKO Competence Center Maschinenbau und Softwareentwicklung involviert. Die Maschinenbauexperten recherchierten zunächst viele Gebäude-, Maschinen- und Ausstattungsdetails für die Erstellung der Animationen. Für die Umsetzung kam ein 3D CAD Programm mit Schnittstellen zum Animationsprogramm zum Einsatz. Die Softwareentwickler hatten die Aufgabe, ein interaktives 3D-Modell zu erstellen, das mit möglichst allen Browsern und Betriebssystemen kompatibel ist. Da die Unterstützung von 3D-Darstellungen in Browsern noch in den Kinderschuhen steckt, wurde diese Anforderung durch eine einfache Simulation realisiert.

www.esan-zb.at: Nach Eingabe der Gebäude- und Nutzungsparameter werden in einer Animation die neuralgischen Punkte für Energiesparmaßnahmen aufgezeigt.

Rasche und übersichtliche Erstinformation

Dr. Angelika Aubrunner, Leiterin der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, betont den Nutzen für die Unternehmen: „www.esan-zb.at bietet erstmals eine umfassende Darstellung von beispielhaften Lösungen für eine wirtschaftliche, energietechnische Sanierung für alle Betriebsgebäudetypen. Die Website ermöglicht eine schnelle und übersichtliche Erstinformation und überzeugt durch die kompakte, übersichtliche und für Laien im Baubereich verständliche Lösung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Es werden auf Knopfdruck auf die eigene Situation bezogene und zugeschnittene Maßnahmenvorschläge bereitgestellt. Mit dieser Lösung geben wir den Unternehmen ein Tool in die Hand, das ihnen hilft, ihre Energiekosten zu senken. Die hohe Zahl der Zugriffe zeigt, dass unser Service sehr gut angenommen wird.“

BEKO: „Green Energy-Strategie trägt Früchte“

Für BEKO Engineering & Informatik AG war dieser Auftrag eine Bestätigung für die Richtigkeit der strategischen Weichenstellung, verstärkt auf das Zukunftsthema „Green Energy“ zu setzen. „Wenn wir von Green Energy sprechen, meinen wir damit Lösungen für den Ausbau erneuerbarer  Energien, aber auch Maßnahmen für den effizienten Energieeinsatz. Wir haben unsere Kompetenzen entsprechend geschärft und adressieren unser breites Leistungsportfolio verstärkt an die Marktteilnehmer im Bereich der erneuerbaren Energien. Von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zum Verbrauch. Wir sind überzeugt, dass dieser Markt ein enormes Potenzial für viele Jahre hat“, betont BEKO Vorstand Friedrich Hiermayer.

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